IT-Experte für Anwendungsentwicklung bei der KVWL: Fünf Fragen an Marc Njoku

Eine Organisation wie die KVWL stellt ganz unterschiedliche Anforderungen an die IT. Anwendungsentwickler Marc Njoku beschreibt seinen Weg zur KVWL und erzählt aus seinem Berufsalltag. 

1. Herr Njoku, stellen Sie sich den Leserinnen und Lesern bitte kurz vor.

Nach einem Studium der angewandten Informatik war ich zunächst zwei Jahre am Institut für Informatik in Göttingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt. Danach habe ich zwei Jahre für die Öl-Industrie im Bereich der marinen Seismik gearbeitet und war dabei weltweit im Einsatz. Seit acht Jahren bin ich nun bei der KVWL als Anwendungsentwickler tätig.

2. Was führte Sie zur KVWL?

Ich stand vor einer wichtigen Lebenswegentscheidung: weltweite Einsätze in der Öl-Industrie oder ein fester Ort, an dem ich Beruf und Familie gut vereinbaren kann. Ich entschied mich für die zweite Option und damit für die KVWL. Hier fand ich optimale Bedingungen und sehr interessante (IT-)Projekte vor. 

3. Berichten Sie uns etwas mehr über Ihre Aufgaben in der Anwendungsentwicklung. Mit welchen Fragenstellungen und Herausforderungen befasst sich Ihr crossfunktionales Team?

Der klassische Fall verläuft so: Eine Fachabteilung wünscht sich, einen Arbeitsprozess zu automatisieren und formuliert dieses Vorhaben als eine Anforderung an die IT. Ich fungiere eigentlich als Schnittstelle zwischen meinen Kollegen und der Fachabteilung und bringe die Anforderungen und unsere Leistungen in Einklang. Weiterhin ist mein Team verantwortlich für den laufenden Betrieb verschiedener Software-Produkte innerhalb der KVWL.

4. Können Sie uns eine Anwendung nennen, die Sie in letzter Zeit besonders begeistert hat? Wo lagen hier die Herausforderungen und was hat Sie besonders begeistert?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die besonders viel Spaß machen: Wir haben vor einiger Zeit eine relativ kleine Applikation für unsere Terminservicestelle entwickelt. Die Herausforderungen waren dabei übersichtlich, dafür war die Zusammenarbeit mit der Fachabteilung extrem angenehm und konstruktiv. Das hat richtig Spaß gemacht. 

5. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei dem Arbeitgeber KVWL besonders und was würden Sie IT-Studenten für einen Einstieg bei der KVWL mitgeben?

Der IT-Bereich ist sehr dynamisch geworden. Die KVWL nimmt ihre Mitarbeiter dabei sehr gut mit, finde ich. Die Persönlichkeit jedes Einzelnen bleibt dabei immer im Blick. Ganz generell schätze ich die KVWL als einen familienfreundlichen Arbeitgeber, der Engagement, aber keine Selbstaufgabe verlangt.

Studierende finden hier sehr spezielle und spannende Aufgaben vor, für die wir immer spezialisierte Fachleute, aber auch Generalisten suchen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten. Ich würde darüber hinaus jedem empfehlen – von der fachlichen Qualifikation einmal abgesehen – Persönlichkeit zu zeigen. 

Weitere Einblicke in die IT-Arbeit der KVWL

Was bedeutet Digitalisierung für eine Organisation wie die KVWL und welche Aufgaben ergeben sich daraus?

Welche Netzwerktechnik braucht eine Organisation wie die KVWL? Und wie wird sie bereitgestellt und auf dem neuesten Stand gehalten? 

Was zeichnet die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen aus und was macht diese Branche für Informatiker besonders spannend?

Kollaboration und Vernetzung – das sind zwei zentrale Themen in der Digitalisierung der Arbeitswelt. Über die Einführung neuer Kommunikationstechnologien.

IT bei der KVWL – ein spannendes Feld mit ganz unterschiedlichen und teilweise sehr individuellen Herausforderungen. Geschäftsbereichsleiter Dr. Georg Diedrich und sein Stellvertreter Stephan Hoevels geben Einblicke.