IT-Experte für SharePoint-Architektur bei der KVWL: 5 Fragen an Sven Scherwinski

Kollaboration und Vernetzung – das sind zwei zentrale Themen in der Digitalisierung der Arbeitswelt. Wir haben uns mit Sven Scherwinski über die Einführung neuer Kommunikationstechnologien, seine Rolle im IT-Bereich und darüber, welche Gründe ihn von einer Tätigkeit im Gesundheitswesen überzeugten, unterhalten.

1. Herr Scherwinski, verraten Sie uns, wer Sie sind und was Sie tun!

Seit etwa eineinhalb Jahren bin ich bei der KVWL als SharePoint-Architekt tätig. Zuvor habe ich Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre studiert und war dann für einige Jahre in der Beratung und Entwicklung von .NET-basierten Softwarelösungen tätig. Die insgesamt steigende Nachfrage nach SharePoint-basierten Lösungen hat mich dann mehr und mehr in eben diese Richtung bewegt.

2. Was führte Sie zur KVWL? Gab es besondere Gründe im Gesundheitswesen zu arbeiten?

Bevor ich zur KVWL kam war mein Berufsleben geprägt von bundesweiten Einsätzen. Mit der Zeit wurde mein Bedürfnis, wohnortnah zu arbeiten immer größer, um meinen Beruf mit dem Familienleben besser in Einklang zu bringen – Bei der KVWL funktioniert das sehr gut!

Die Entscheidung für das Gesundheitswesen liegt für mich vor allem im Sinn meiner Arbeit. Die ambulante Versorgung berührt uns alle ganz elementar, deshalb möchte ich meine Kenntnisse genau hier einbringen.  

3. Welche Rolle spielt die SharePoint-Plattform für unsere Organisation und was ist dabei Ihre Aufgabe?

Für viele Prozesse im Gesundheitswesen existieren unterschiedliche, teils sehr spezielle Softwarelösungen. Aber gerade, wenn es um webbasierte Anwendungen wie z.B. Portallösungen im Intranet- und Extranet-Umfeld geht, kann SharePoint als gemeinsame technische Plattform dienen und die Softwarelandschaft etwas einheitlicher erscheinen lassen. So kommen wir Schritt für Schritt weg von verschiedenen Insellösungen. Für den Nutzer liegt der Vorteil darin, dass er alles, was er braucht, auf einer Oberfläche findet und nicht wie bisher hin und her springen muss.

Meine Aufgabe ist es dabei, die IT-Kolleginnen und -Kollegen und auch die Fachabteilungen bei der Einführung von SharePoint zu unterstützen. Dazu muss man wissen, dass die Plattform sowohl intern – als Grundlage unseres neuen Intranets – als auch extern, als Mitgliederportal für 14.000 niedergelassene Ärzte, dient. Das umfasst so ziemlich alles: von der Planung und dem Aufbau der Infrastruktur über die Beratung der Kollegen in den jeweiligen Teilprojekten bis hin zur Koordination und Begleitung der externen Entwicklungsleistungen. Hin und wieder werfe ich auch selber mal die Entwicklungsumgebung an. Insgesamt sind meine Tätigkeiten also sehr abwechslungsreich und spannend – das gefällt mir!

4. Wie sehen Sie die Bedeutung von SharePoint vor dem Hintergrund der Digitalisierung?

Die Digitalisierung hat im privaten Umfeld bereits extrem vieles verändert: die Art wie wir Einkaufen, wie wir Musik hören oder wie wir mit Freunden kommunizieren. In der Arbeitswelt findet diese Entwicklung teilweise noch deutlicher statt. SharePoint unterstützt uns als Organisation dabei vor allem in der Kommunikation und Kollaboration. Wir sind über die Technologie stärker miteinander vernetzt, können beispielsweise in digitalen Workspaces zusammenarbeiten. Die reibungslose Erweiterbarkeit ist ein weiterer wichtiger Punkt bei der SharePoint-Technologie: Da die Digitalisierung der Arbeitswelt noch weiter voranschreiten wird, sind wir mit SharePoint bestens für zukünftige Entwicklungen gerüstet.

5. Was möchten Sie interessierten IT-Studenten für einen Einstieg bei der KVWL mitgeben?

Eigentlich sind sie schon genau an der richtigen Stelle – dem Karriereportal der KVWL. Neben den aktuellen Stellenausschreibungen bietet die Website viele Einblicke in die Arbeitswelt unserer Organisation. Wer sich noch genauer informieren möchte, kann sich bei unseren regelmäßigen IT-Karrieretagen „DiscoverIT“ ein Bild von der KVWL als Arbeitgeber machen, und lernt dabei auch einige Kolleginnen und Kollegen unmittelbar kennen.

Weitere Einblicke in die IT-Arbeit der KVWL

Eine Organisation wie die KVWL stellt ganz unterschiedliche Anforderungen an die IT.

Was bedeutet Digitalisierung für eine Organisation wie die KVWL und welche Aufgaben ergeben sich daraus?

Welche Netzwerktechnik braucht eine Organisation wie die KVWL? Und wie wird sie bereitgestellt und auf dem neuesten Stand gehalten? 

Was zeichnet die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen aus und was macht diese Branche für Informatiker besonders spannend?

IT bei der KVWL – ein spannendes Feld mit ganz unterschiedlichen und teilweise sehr individuellen Herausforderungen. Geschäftsbereichsleiter Dr. Georg Diedrich und sein Stellvertreter Stephan Hoevels geben Einblicke.