„KLINIKUMerfahren“ heißt das Modul unserer Personalentwicklung, bei dem es darum geht neue Erfahrungen in der Gesundheitsbranche zu sammeln. Im ambulanten Sektor ist die KVWL ein großer Player und unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit hoher Expertise an unterschiedlichen Themen. Was aber passiert hinter den Kulissen eines maximalversorgenden Krankenhauses – dem Klinikum Dortmund? Dieser Frage gingen fünf Kolleg*innen nach. Für sie hieß es: Dienst schieben in der Notfallambulanz, in der Palliativversorgung oder in der Kardiologie anstatt des gewohnten Arbeitsalltags bei der KVWL – und im Gegenzug lernten Mitarbeiter*innen des Klinikums die KVWL näher kennen.

Im Gespräch berichten einige Teilnehmer*innen von ihrem Blick über den Tellerrand. Dabei waren die Gründe für den Arbeitsplatztausch ganz unterschiedlich: „Das Alltagsgeschäft mitzuerleben und zu sehen, in welchem Spannungsfeld zwischen Politik, Kontrollbehörden, Ärzten und Patienten sich die Mitarbeiter hier täglich bewegen“, interessierte Jörg Lemke besonders. Für Katharina Orchowski war es „die Gelegenheit, theoretische Inhalte aus dem Studium mit praktischen Erfahrungen aus der Patientenbehandlung zu verknüpfen. Einfach ein völlig anderer Arbeitsalltag“.

Beim Rückblick auf die Eindrücke des Tages war man sich dagegen einig: Das Verständnis für die Abläufe im Krankenhaus, wie und warum etwas läuft, wie es läuft, ist viel besser. Besonders beeindruckt war man außerdem vom Einsatz des Pflegepersonals: „höchsten Respekt“, sagt Heike Gross anerkennend. „Die Arbeit hier auf der Palliativstation ist so viel mehr als man denkt“.  

Auch umgekehrt konnten unsere Besucher*innen aus dem Klinikum Dortmund viel Nützliches von ihrem Tag bei der KVWL mitnehmen, wie Natascha Zlatkovic berichtet. Sie nutzte ihren Besuch, um sehr spezielle Fragen zur ärztlichen Abrechnung der Kinderchirurgie im direkten Austausch mit KVWL-Mitarbeitern zu klären. „Es war einfach schön, auch einmal die Menschen am anderen Ende der Telefonleitung kennenzulernen. Durch ihre Erläuterungen sind mir die Zusammenhänge in der ambulanten Abrechnung viel klarer“, resümiert sie den Tag.