New Work, Change Management, HR 4.0 und disruptive Leadership sind in diesen Zeiten häufig anzutreffende Buzzwords unter Personalern. Arbeitsmärkte und das Personalmanagement wandeln sich und stellen damit konsequenterweise auch neue Anforderungen an Führung. Nicht zuletzt fordern neue Wertemuster bei der jüngeren Arbeitnehmergeneration eine andere Art der Zusammenarbeit und des Leaderships. Wie die Herausforderungen konkret aussehen, denen sich die Führung 4.0 bereits heute und in der zukünftigen Arbeitswelt stellen muss, diskutierte Professor Dr. Christoph Schönfelder, Leiter unserer Personal- und Organisationsentwicklung, im Netzwerktreffen der IHK zu Dortmund. Zudem zeigte er mögliche Lösungsansätze auf, wie eine neue Art der Führung demzufolge ausgestaltet werden kann

Im Austausch mit der westfälischen Wirtschaft

Die KVWL beteiligte sich zum ersten Mal an dem von der IHK zu Dortmund initiierten regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen – und das direkt als Gastgeber. So trafen sich Personalverantwortliche, Organisationsentwickler und Personalreferenten aus Unna, Hamm und Dortmund im Ärztehaus der KVWL an der B1 in entspannter Netzwerkatmosphäre. In seinem Impulsvortrag konkretisierte Prof. Schönfelder Führung 4.0 anhand vier zentraler Rollen der Führungskraft.

Neue Rollen für die Führung der Zukunft

Die Führungskraft sei vor allem als „Innovator“ gefragt, der den Rahmen für kreatives Handeln schafft. Außerdem fungiert sie als „Vernetzer“, der in dynamischen Zeiten Intelligenzen so verbindet, dass Synergien im Kollektiv erzielt werden. Die Rolle des „Sinnstifters und Motivators“ beschreibt Schönfelder als Vermittler des Sinns der eigenen Arbeit, da in der heutigen Arbeitswelt die Selbstentfaltung an Bedeutung gewinnt. Als „Entwickler und Begleiter“ bezeichnet Schönfelder diejenige Führungsrolle, die die Mitarbeiter in ihrer Individualität erkennt und sie in Zeiten permanenter Veränderung weiterentwickelt und unterstützt.

 

KVWL-Personalentwicklung als Werkzeug für Führung 4.0

Sich über diese neuen Rollen auszutauschen und sie aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, folgte unmittelbar nach dem Vortrag und verfehlte die Wirkung auf die Teilnehmer nicht: „Ich nehme mit, wie Unternehmen sich für die digitale Transformation aufstellen müssen“, so Sandra Schröder, Initiatorin und Moderatorin des IHK-Netzwerktreffens. Und aus KVWL-Sicht? Hier zeigt sich: Die KVWL ist bestens gerüstet für den Wandel der Arbeitswelt. Unsere Personalentwicklung ist ein wichtiges Werkzeug, das aktuellen und angehenden Führungskräften in unserem Haus als Begleiter und Qualifizierer zur Seite steht. „Auch wir in der Personalentwicklung versuchen uns an diesen Rollen auszurichten. Wir möchten für die Mitarbeiter der KVWL auch zukünftig innovative Wege beschreiten, uns intern und extern weiter vernetzen, immer wieder die hohe Sinnhaftigkeit der Arbeit bei der KVWL erlebbar machen und darüber hinaus als Motivator und Entwickler fungieren“, so Professor Dr. Schönfelder.

 

 

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