Welche Themen beschäftigen uns?
Was treibt uns an?

Als wichtiger Player im Gesundheitswesen und auch als Arbeitgeber bewegen uns bei der KVWL zahlreiche Themen. Welche INNOVATIONEN und VERÄNDERUNGSTREIBER wirken in der Zukunftsbranche Gesundheit auf uns ein? Wie gehen wir mit FEEDBACK oder VERNETZUNG in unserem Arbeitsalltag um?

Unser Themenfokus gibt Antworten auf Fragen und beleuchtet Themen, die uns antreiben!

ZUKUNFT

Als Player im deutschen Gesundheitssystem haben wir viel vor: eigene Großprojekte und neue Aufgaben, die von außen an uns herangetragen werden, stehen vor der Tür. Wir sind bereit – zuverlässig, engagiert und mit dem Anspruch, zu gestalten.

KVWL stellt sich neu auf

2019 ist für die KVWL in jeder Hinsicht besonders: Durch neue gesetzliche Vorgaben übernehmen wir weitere Aufgaben im Gesundheitssystem und damit immer mehr auch eine gestaltende Rolle. Am 1. April findet im Vorstand ein Wechsel statt: Dr. Volker Schrage, Allgemeinmediziner aus Legde in Westfalen übernimmt von Dr. Wolfgang-Axel Dryden, der nach mehr als 30 Jahren aus der Berufspolitik ausscheidet.

Aktuell gibt sich die KVWL ein neues Leitbild, in dessen Entwicklung erstmals auch die Mitarbeiter*innen aktiv involviert sind. Somit bilden die Einschätzungen der Kolleg*innen zu den zentralen Themen Zusammenarbeit, Werte und Selbstverständnis eine der Grundlagen des neuen Leitbildes.

Die sich ändernden Rahmenbedingungen und die sich daraus entwickelnde neue Rolle haben den Vorstand dazu bewogen, den zentralen Standort in Dortmund weiter auszubauen. In den nächsten drei Jahren entsteht eine moderne und mit Blick in die Zukunft geplante KVWL-Zentrale – der KVWL-Campus. Das neue Gebäudeensemble wird sowohl den Anforderungen unserer Mitglieder nach mehr Beratung und Service, als auch denen an einen attraktiven Arbeitsplatz gerecht. Damit geht auch ein Konzept zu neuen Arbeitswelten einher. Stichwort: New Work.

WIR FÜR DIE GESUNDHEIT

Unsere Aufgabe, die Aufgabe der KVWL, ist sinnvoll! Wir sind eine der Säulen im Gesundheitssystem unserer Region. Gesundheit ist unser höchstes Gut und wir sorgen dafür, dass sich jeder Bürger jederzeit auf medizinische Versorgung verlassen kann.

Geografische Daten für die KVWL

Seit einem guten Jahr verfügt die KVWL über ein Geoinformationssystem (GIS), das bereits in mehreren Geschäftsbereichen zum Einsatz kommt. Verantwortlich dafür zeichnet Dr. Sebastian Völker aus dem Stabsbereich Unternehmensentwicklung.

Mithilfe des GIS können bestimmte Fragestellungen visualisiert werden. Ein konkretes Beispiel: Dr. Völker kann aus den Daten, die ihm durch das DWH geliefert werden, genau sehen, in welchen Städten oder gar Stadtteilen beispielsweise bestimmte Medikamente besonders häufig verordnet werden. Dies ist eine Info, die den Kolleginnen und Kollegen aus dem GB Verordnungsmanagement bei bestimmten Fragestellungen helfen kann. Für die Terminservicestelle könnte zum Beispiel interessant sein, aus welchem Gebiet besonders viele Anrufe kommen, wo also der Bedarf besonders hoch ist – visualisiert durch eine Karte.

„Die Darstellung auf einer Karte macht die Dinge anschaulicher. Selbst komplizierte Sachverhalte lassen sich so leichter erklären“, erläutert Dr. Völker die Vorteile eines GIS. Das kann zum Beispiel bei Gesprächen zwischen Beratern und niederlassungswilligen Ärzten sehr hilfreich sein. „Eine Karte ist für viele Menschen aussagekräftiger als reine Zahlen“, erklärt Dr. Völker.


FEEDBACK

„Ich möchte Ihnen mal ein Feedback geben“ – ein Satz, der bei vielen Menschen zunächst einmal gemischte Gefühle auslöst. Dabei ist gekonntes Feedback wichtig und wertvoll für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung und ein wichtiges Thema in unserer Unternehmenskultur.

Feedback macht uns besser!

Der Monat September stand bei der KVWL ganz im Zeichen des Feedbacks. Aber warum ist dieses Thema im Arbeitskontext eigentlich so relevant?

Wissen steigt exponentiell an, insbesondere durch immer mehr Möglichkeiten, dieses zu teilen. Der Einzelne kann nicht mehr alles wissen – wir müssen unsere Intelligenz vernetzen, zu einer kollektiven Intelligenz formen. Zur Generierung dieses „Wissens der Vielen“ spielt Feedback eine große Rolle. Durch Feedback- und gemeinsame Lösungsprozesse in Gruppen wird es erst zustande gebracht. Die Meinung eines Einzelnen ist immer auf seine Erfahrungs- und Wissenswelt beschränkt; sie ist anfälliger für Irrtum und Fehlinterpretation – um diesen entgegenzutreten, ist es immer hilfreich, sich ein Feedback und im besten Fall das Mitdenken von anderen einzuholen.

Und warum ist dieses Thema konkret für die KVWL wichtig? Als Organisation befinden wir uns im Wandel. Aufgaben verändern sich, viele neue kommen hinzu. Das bedeutet, dass sich auch jeder Einzelne auf neue Aufgaben oder Anforderungen einstellen muss. Dabei kann Feedback hilfreich sein. Dazu kommt, dass wir für neue Herausforderungen auch innovative Lösungen finden müssen – das klappt idealerweise in gemeinsamen Prozessen.

Soll ich jetzt also alle Aufgaben im Team lösen, weil mein eigenes Wissen eventuell nicht ausreicht? Es gibt Entscheidungen oder Aufgaben, die schnell und ohne große Absprache getroffen oder erledigt werden müssen. Aber auch hier gilt: Bin ich im Nachgang offen für Rückmeldungen, kann ich es beim nächsten Mal eventuell noch besser machen.

A big thank you, Superkollege!

„Tolles Engagement“, „3-Punkte-Leistung“, „Superkollegin“, „Superkollege“ oder „A big thank you!“ – hier ist für jeden etwas dabei! Im Schwerpunktmonat September waren die Kolleginnen und Kollegen aufgefordert ihr persönliches Feedback zu geben. Als Ergebnis unseres Seminars "IDEEerfahren" entstanden Postkarten mit fünf verschiedenen Motiven, die einen wertschätzenden Umgang fördern.


VERNETZUNG

In unserer Arbeit begegnen wir dem Vernetzt-sein besonders häufig. Der Vernetzungsgrad der KVWL nimmt immer weiter zu: Nach außen vernetzen wir uns mit anderen Systemen und können neue, gemeinsame Ziele erreichen – die Innovationsfonds-Projekte und die sogenannten Praxisnetze sind dafür gute Beispiele.

Unsere Zahl des Monats: 2.228 ...

... Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeuten sind in Westfalen-Lippe in 21 anerkannten Praxisnetzen aktiv.

Praxisnetze stellen eine strategisch wichtige Säule für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung dar. Dabei handelt es sich um mindestens drei verschiedene Fachgruppen, wovon mindest eine aus der hausärztlichen Versorgung stammen muss. Das medizinische Know-How in den Netzen wird durch die betriebswirtschaftliche Kompetenz eines Geschäftsführers ergänzt.

Diese 21 Netze werden durch den Stabsbereich Praxisnetze und kooperative Versorgungsmodelle der KVWL zertifiziert, rezertifiziert und bei Projekten unterstützt. Derzeit sind in ganz Deutschland 72 Arztnetze anerkannt.

 

 


Dem Wandel der Arbeitswelt begegnen...

... und aktiv mitgestalten. Das hat sich die KV-übergreifende Arbeitsgruppe Change Management auf die Fahne geschrieben. In regelmäßigen Austauschtreffen befasst sich die Projektgruppe mit den besonderen Herausforderungen des Wandels im behördlichen Umfeld. Diskussionsthemen sind u. a. erfolgreiche Konzepte und Projekte, vor allem im Kontext der Digitalisierung. „Wir stehen vor teils sehr ähnlichen Herausforderungen, gehen damit aber oft unterschiedlich um“, erklärt Claudia Deutsch, Personalchefin der KVWL und Leiterin der Projektgruppe. „So können wir im fachlichen Austausch von verschiedenen Erfolgsrezepten lernen.“ Beteiligte KVen sind neben der KVWL die KV Brandenburg, die KV Hessen und die KV Rheinland-Pfalz. Die KBV komplettiert die Arbeitsgruppe.